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> Fahrbahnränder


 

Gutachtliche Stellungnahme zu ausgeführten
Bordabsenkungen auf Fahrbahnniveau

Einschätzungam Beispiel der Fußgängerüberquerungsstelle Aldegreverwall/Am Soestbach in Soest.

http://unbehindertmobil.de/gutachten_soest_15_10_2010.pdf

 


 

Gestern - Heute - Morgen
 

Fahrbahnränder in Städten und Gemeinden sind in der Regel durch eine

  • Entwässerungsrinne mit Bordstein

von der Fahrbahn optisch abgesetzt. Durch diese optische Verkehrsführung sollen Konfliktsituationen zwischen den beiden Verkehrsarten Fußgänger-/Kfz-Verkehr verhindert und damit die Sicherheit erhöht werden.

Um insbesondere Rollstuhlbenutzern, Personen mit Rollator und gehbehinderten Menschen an Straßen-übergängen das Passieren zu ermöglichen, sind die Fahrbahn-ränder möglichst niveaugleich abzusenken.

Wie lassen sich Straßenwechsel bzw. Straßenübergänge am besten begreifen – ohne dabei auf Hindernisse zu stoßen, die für alle anderen keine sind und nicht einmal als solche wahrgenommen werden?

 

Lassen sie mich dies anhand von der Gestaltung von Fahrbahnrändernverdeutlichen:

 - gestern - heute - morgen  (bezogen auf die Aktivität)

 - Positionswechsel im Straßenraum

 


GESTERN

Nicht abgesenkte Fahrbahnräder an Zebrastreifen oder Ampelanlagen stellten eine erhebliche Behinderung für ALLE am Verkehr teilnehmenden nichtmotorisierten Personen dar und erschweren damit den beabsichtigten „Positionswechsel“!  

  

Gestern

Nicht abgesenkte Fahrbahnränder, erschweren erheblich
den Positionswechsel von Passanten. Das Auffinden
der Einstiegsposition öffentlicher Verkehrsmittel 
und der Querungsstellen ist für Passanten
      mit einer Sehbehinderung kaum möglich.   
   

  


HEUTE

Abgesenkte Fahrbahnränder auf Straßenniveau erleichtern das Queren und damit den Positionswechsel im Bereich von Zebrastreifen und „piepsenden“ Ampelanlagen. Die verlegten Platten mit einer strukturierten Oberfläche aus „Noppen und Rillen“ (Kasseler T) auf den Gehwegen, mit dem Ziel - Aufmerksamkeit zu erzeugen - erleichtert Menschen mit einer Sehbehinderung den Positionswechsel. Gleichzeitig interpretieren insbesondere Schüler dies als ihren sicheren Aufstellbereich, bevor sie die Straße überqueren!

 

 Heute

Niveaugleich abgesenkte Fahrbahnränder,
erleichtern den Positionswechsel von Passanten.
Durch taktile Markierungen auf den Gehwegen und
„piepsende Ampeln“ wird das Auffinden der Einstiegsposition
öffentlicher Verkehrsmittel und von Fußgängerquerungsstellen
erheblich erleichtert.

  


MORGEN

Es ist immer schwierig, sich in einer ungewohnten Umgebung zu orientieren. Wo war eigentlich die Straßenbahnhaltestelle, an der ich zum Bahnhof weiterkomme?

Zum Glück kann eine blinde Person  weiter helfen. Sie hat einen dieser praktischen Blindenstöcke, die ein leicht handhabbares Navigationssystem integriert haben.  

 

Eine fühlbare Richtungsanzeige im Blindenstock leitet sie problemlos zur Straßen-querung mit beabsichtigtem Positionswechsel.

 

RFID - Funkchipwege 

"RFID = Radio Frequency Identification ... steht für Radiofrequenz-Identifikation. Mit dieser Technik werden Daten berührungslos und ohne Sichtkontakt von einem Datenträger, dem sog. Transponder oder Tag zu einem RFID-Lesegerät und umgekehrt übertragen."

(Quelle: http://www.brooks-rfid.com/de/rfid-grundlagen/rfid-technik.html)

 

  Morgen

Niveaugleich abgesenkte Fahrbahnränder und die Erkennung
von Fußgänger-Querungsstellen mit der Einstiegsposition
öffentlicher Verkehrsmittel werden durch ein leicht handhabbares
Navigationssystem auffindbar. Taktile Markierungen gehören
der Vergangenheit an, ohne den Positionswechsel zu erschweren. 

siehe auch Video zu RFID